Kuramathi

Kuramathi - Die Perle im Indischen Ozean

Kuramathi Kuramathi ist tatsächlich eine wunderbare Perle unter den maledivischen Inseln. Denn auch wenn die anderen Inseln nicht weniger schön sind, so hebt sich Kuramathi doch aus einem ganz bestimmten Grund ein wenig von den anderen touristisch erschlossenen Inseln ab. Kuramathi ist nämlich im Vergleich die größte Insel, die man als Tourist im Maledivenurlaub ansteuern kann.

So ist Kuramathi regelrecht prädestiniert für alle Urlauber, die das erste Mal auf die Malediven reisen möchten und doch ein wenig Angst vor der Beengtheit und Ruhe einer Insel haben. Mit einer Länge von ca. 2,5 Kilometern (inkl. Sandbank im Westen) und einer Breite von bis zu 500 Metern bietet Kuramathi also selbst für Gäste mit großem Bewegungsdrang ausreichend Platz und Freiheit. Doch trotz der Größe macht Kuramathi keinen lauten oder überlaufenen Eindruck, wie einige Urlaubsresorts in anderen Ländern.

Kuramathi Island Resort

Kuramathi Island Resort

Kuramathi wurde bereits recht früh für den Tourismus erschlossen. Schon in den 70iger Jahren entstand die erste Hotelanlage und im Laufe der nächsten Jahrzehnte kamen weitere Anlagen hinzu bzw. wurden bestehende Anlagen modernisiert und den heutigen Ansprüchen der Gäste angepasst. Seit 2009 treten alle Resorts zusammen unter der Bezeichnung Kuramathi Island Resort auf.

Kuramathi Island Resort hat nun für jeden etwas zu bieten. Verschiedene Zimmer für jeden Geschmack und Geldbeutel lassen genauso wenig Wünsche übrig, wie die verschiedenen Restaurants kulinarische Abwechslung bieten. Und neben Wellness und Spa ist natürlich auch die Unterwasserwelt ein Erlebnis, das jeden in seinen Bann zieht. Selbst Besucher ohne Tauchschein haben bereits mit Taucherbrille und Schnorchel einen traumhaften Einblick in das bunte und lebhafte Treiben im Korallenriff.

Hier tummeln sich neben Barsch, Doktorfisch, Drückerfisch und Kofferfisch natürlich auch Schwarzspitzriffhaie, Schildkröten, Muränen und Rochen. Die Vielfalt ist so überwältigend, dass jeder Schnorchel- und Tauchgang neue Eindrücke und Erlebnisse zu bieten hat.

Kuramathi Doch auch hier auf Kuramathi sind die Spuren der Umweltzerstörung zu sehen. Das Riff, das nur wenige Meter vom Strand entfernt beginnt, hat durch die Zivilisation unübersehbar gelitten. Der "Jahrhundert"-El-Niño von 1997/98 hat genauso seine Spuren hinterlassen, wie die direkten Eingriffe des Menschen. Deshalb sei jedem Gast auf Kuramathi ans Herz gelegt, dieses äußerst empfindliche Ökosystem mit Sorgfalt zu behandeln. Deutlich markierte Einstiegs- und Ausstiegswege sollten beim Schnorcheln genauso ernst genommen werden, wie die zahlreichen anderen Tipps und Hinweise, die Sie von der Inselverwaltung oder Ihrer Reiseführung erhalten.

Aber auch die Einheimischen und die Betreiber der Hotelanlagen haben inzwischen verstanden, welche unwiederbringlichen Naturschätze langsam verloren gehen. Und so gibt es nun auf Kuramathi seit 1999 das Eco Centre, das sich für den Erhalt des Ökosystems einsetzt.

Anreise - Male, Hulhule

In aller Regel werden Sie Ihre Maledivenreise mit dem Flugzeug antreten. Hier gibt es je nach Startflughafen Direktflüge oder Flüge mit Zwischenstopp (zum Beispiel Dubai). So bieten u.a. der Frankfurter, Münchner und Düsseldorfer Flughafen Direktflüge an. Die reine Flugzeit ab Deutschland beträgt rund zehn Stunden. Sind Sie erst einmal auf Hulhule, der Nachbarinsel von Male, gelandet, erwartet Sie hier entweder ein Boot oder ein Wasserflugzeug, um Sie weiter nach Kuramathi zu bringen. Kuramathi liegt ca. 60 km entfernt von Male, in westlicher Richtung, im kleinen Rasdhoo-Atoll. Sollten Sie also die letzten Kilometer nach Kuramathi mit dem Boot zurücklegen wollen, so bedenken Sie, daß diese Kilometer Ihnen und Ihrem Magen schon bei leichtem Wellengang zusetzen können. Eine entsprechende Hausapotheke oder ein Wasserflugzeug können Ihren Urlaubsstart durchaus entspannter gestalten.

Kuramathi ist sehr schön von oben durch seine langgezogene Form zu erkennen, die im Westen langsam in einer Sandbank ausläuft:


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